Eine blassgrüne Gurke, haben Sie die schon mal gesehen...? Nicht? Dann wollen wir sie Ihnen zuerst vorstellen: Dies ist die Armenische Gurke. Mit vollständigem Namen heißt sie Cucmis melo var. flexuosis. Sie hat eine hellgrüne, gerippte Haut, die man einfach essen kann. Der Geschmack ist etwas süßer als der der Gurke, die wir kennen, und das liegt daran, dass die Armenische Gurke genetisch von der Melone abstammt. Sie ist also nicht wirklich eine Gurke und das schmeckt man sehr deutlich bei sehr reifen Früchten, weil man dann das melonenartige Aroma deutlich erkennen kann. Wie "unsere" Gurke kann man sie roh mit der Haut essen und eine Suppe daraus kochen.
Armenian Pale Green eignet sich für den Anbau unter Folie und im Gewächshaus.
Säe „Armenian Pale Green“ Ende April bis Ende Mai im Gewächshaus vor. Vermeide starke Temperaturschwankungen. Wenn Sie kein Gewächshaus haben, verwenden Sie am besten einen beheizten Anzuchtkasten. Sorgen Sie für eine konstante Temperatur von 20–25 °C. Pikieren Sie die Sämlinge dann drei bis vier Wochen nach dem Keimen in Anzuchttöpfe um, damit das Wachstum nicht beeinträchtigt wird. Pflanzen Sie die Jungpflanzen erst in Ihr Folientunnelgewächshaus aus, wenn Sie sicher sind, dass kein Frost mehr zu erwarten ist. Halten Sie beim Auspflanzen einen Pflanzenabstand von etwa 30–40 cm ein.
Tipp: Der Anbau erfolgt genauso wie bei Melonen. Eine ausführliche Anleitung finden Sie unter einem beliebigen „Cucumis melo“-Eintrag auf unserer Website.
Gut zu wissen: Armenian Pale Green ist am schmackhaftesten, wenn Sie sie ernten, wenn sie 30-40 cm lang sind. Wenn man sie wachsen lässt, können sie bis zu einem Meter lang werden und einen Durchmesser von 10 cm haben! Es macht viel Spaß, damit zu experimentieren, aber es geht auf Kosten des Geschmacks. Die Pflanze bildet lange Ranken aus und hat wie unsere Gurke" behaarte Stängel mit Haftranken und entwickelt gelbe Blüten. Man kann die Pflanzen zum Beispiel an einem stabilen Gitter entlang anbauen oder sie einfach über dem Boden wachsen lassen. Wenn man sie über den Boden wachsen lässt, bekommen die Früchte eine gewundene Form und sehen aus wie Schlangen. Daher wird sie international auch "Snake cucumber“ oder "Snake melon" genannt.