Messidor ist ein früher Hardneck-Winterknoblauch. Er hat große, cremefarbene Knollen mit einem leicht würzigen Geschmack. Messidor liefert einen auffallend hohen Ertrag, wenn er im Herbst gepflanzt wird.
Gut zu wissen: Messidor entwickelt sich erst, nachdem er eine Kälteperiode durchlaufen hat, und die Blüte setzt etwas später ein als bei anderen Sorten.
In einem Beutel befinden sich 3 Knollen der Knollengröße 40–50.
Eine „Hardneck“-Sorte verträgt winterliche Kälte gut. Die Knollen haben weniger Zehen, diese sind jedoch größer als bei einer „Softneck“-Sorte. Das macht das Schälen richtig einfach! Die Zehen haben einen würzigen, aromatischen Geschmack. Eine „Hardneck“-Sorte bildet einen festen Trieb, der zu blühen beginnt. Entferne den Trieb, damit die Kraft in die Knolle und nicht in die Blüte fließt.
Wissenswertes: Den Blütenstiel kann man essen. Also nicht wegwerfen! Er hat einen leckeren, milden Knoblauchgeschmack. Man kann daraus zum Beispiel eine köstliche Kräuterbutter zubereiten, ihn aber auch in Stücke schneiden und in einem Wokgericht verarbeiten.
Sie können von September bis Januar in einem Tunnelgewächshaus oder im Freien pflanzen, und so geht’s:
Brechen Sie die Knollen auf und trennen Sie die Knoblauchzehen voneinander. Pflanzen Sie sie in gut durchlässigen, unkrautfreien Boden, eventuell mit etwas Kompost. Knoblauch ist hinsichtlich der Bodenart nicht besonders wählerisch; die einzigen Anforderungen sind, dass der Boden nicht sauer und gut durchlässig sein darf.
Setze jede Zehe mit der Spitze nach oben etwa 6 cm tief in den Boden und achte auf einen Abstand von ca. 10 cm zwischen den einzelnen Zehen. Wenn Sie sie in Reihen pflanzen, achten Sie darauf, dass der Abstand zwischen den Reihen etwa 15 cm beträgt.
Die Ernte erfolgt im Sommer, wenn die unteren vier Blätter des Stiels – also die Blätter oberhalb der Knolle – vollständig vertrocknet sind. Sie sind dann so trocken, dass sie ein raschelndes Geräusch machen und zerbröckeln, wenn man sie zwischen den Fingern hält. Grabe die Knollen vorsichtig aus. Versuche, sie so wenig wie möglich zu beschädigen, dann kann man sie lange lagern.